Die Vereinsgeschichte
Die ersten Jahre nach der Fusion
Schon seit längerem hatten Gespräche zwischen den beiden Heessener Vereinen über ein mögliches Zusammengehen stattgefunden, waren aber ohne Ergebnis geblieben. Auslöser für die Wiederaufnahme der Bemühungen wurde das sich abzeichnende Engagement der damaliger SpaDaKa Heessen, durch eine Konzentration sportlicher und finanzieller Kräfte leistungsfördernd zu wirken. Daher kam es im Februar 1970 in den Hauptversammlungen der beiden Vereine zu Abstimmungen, als deren Ergebnis sich die Mitglieder des TuS deutlich, die des VFR recht knapp für diese Veränderung aussprachen. Vollendet wurde die Fusion am 11.03.1970 im Klubhaus St.Martin an der Westfalenkaserne. Zum 1. Vorsitzenden des " SC Eintracht Hamm 22/45 e. V. " wählte die Versammlung mit großer Mehrheit den SpaDaKa- Chef Paul Schulte.
Dem neu gegründeten Verein schlossen sich an:
Tennisclub Blau- Gold im Jahre 1971. Die Handballabteilung des TuS 01 Heessen. Eine Volleyballabteilung ergänzte das Sportangebot des SC Eintracht Hamm. Im Jahr des 50- jährigen Bestehens 1972 hatte der Verein bereits ca. 1200 Mitglieder in diesen vier Abteilungen.
Während der nächsten Jahre spielten die Fußballer mit unterschiedlichem Erfolg in der Landesliga. Trotz zahlreicher Verstärkungen im Spielerkader und namhafter Trainer wie Arthur Gruber und Horst Hilpert misslang der angestrebte Aufstieg. Nach den verpassten Aufstieg, kam es zum Aderlass in der gut besetzten Mannschaft, von der im nächsten Jahr viele Spieler höherklassig tätig waren: J. Kaczor und G. Horsthemke erhielten Profiverträge in Bochum. E. Angele und P. Hillebrand wechselten nach Ostwestfalen in die zweite Liga, weitere Spieler gingen in die Verbandsliga.
Durch die Einführung der Oberliga im Jahre 1978 wurden die Sportler des SC Eintracht Hamm fünftklassig und gerieten sogar in akute Abstiegsgefahr. In dieser Situation entwickelte die Vereinsführung neue Aktivitäten, zusammen mit der aufstrebenden " Hammer Bank " , hervorgegeangen aus der SpaDaKa Heessen.