Die Vereinsgeschichte

Der VFR nach 1945 

Die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg bedeuteten für den Verein einen Neuanfang. Von den Männern der ersten Stunde standen nur noch Heinrich Kemper, Karl Albersmann, Hermann Mensing und Hans Haverkamp zur Verfügung; hinzu kamen die Vereinsverantwortlichen Ewald Köster und Karl Handschack. Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs musste die Instandsetzung der Sportanlage erfolgen: der Platz wurde mit einer Barriere eingefaßt , eine Umkleidekabine errichtet und später noch eine Flutlichtanlage installiert.

Zum 25- jährigen Vereinsjubiläum im August 1947 gastierte mit Borussia Dortmund der Westfalenmeister in Heessen, die durch vier Akteure der SpVg Beckum verstärkte Mannschaft des Gastgebers unterlag vor großer Zuschauerkulisse mit 3 : 4. Ähnlich wie der TuS legten die Verantwortlichen den Schwerpunkt auf die neu zu organisierende Jugendarbeit.

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Die A- Jugend von 1948 nach dem Endspiel um die Westfalenmeisterschaft: h. R. v. l. Knaakk, Daniel, Paul, Hillebrand, Albring, Deipenbrock, Jansen, Kemper, Jugendobmann Rehbein; v. R. Petermann, Jägermann und Bankamp

Bei der Klasseneinteilung 1949 wurde die erste Mannschaft des VFR der Kreisliga Hamm/Beckum zugeordnet und spielte dort eine dominierende Rolle die mit dem Aufstieg in die Bezirksliga belohnt wurde.

 

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Ein Generationswechsel- die Mannschaft Anfang der 50er Jahre h. v. l. Raulf, Kemper, Jansen, Zink, Borz und Lüke; Rux, Franz und Müller v. R. Albring, Horenkamp und Hillebrand

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h. v. l. Kemper Jansen, Albring, Zink und Grit; v. R. Lenniger Vehlow, Horsthemke, Bökenkötter und Otto

Mitte der 50er Jahre spielte eine Verbandsentscheidung für den Verein eine wichtige Rolle: in der Saison 57/58 wurde die erste Mannschaft der Landesliga zugeordnet, nachdem in den Jahren zuvor durch Spielmanipulation anderer Vereine der Aufstieg nicht gelungen war. Mit Hans Klodt, Torhüter und 18- facher Nationalspieler vom FC Schalke 04, und einer jungen Mannschaft von Eigengewächsen belegte der VFR über Jahre hinweg Spitzenplätze in der Landesliga; die zweite Mannschaft erreichte 60/61 sogar den Aufstieg in die Bezirksklasse.

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Aufsteiger 1961: h. v. l. Betr. Horenkamp, Hegemann, Winkelhake, Beuning, Kü´dde, Bökenkötter, Wolf, Betr. Hiller Nolte, Röwenkamp, Heinlein und Spreemann

Sportlicher Höhepunkt im Jahr 1960 war das DFB- Pokalspiel gegen den Oberligisten SV Sodingen, das vor 3000 Zuschauer mit 3 : 0 verloren ging.Die Presse schrieb damals von einer "hevorragenden Leistung" des Landesligisten.Die Aufstellung des VFR Horsthemke I , Hillebrand, Buschendorf, Winkelhake, Spreemann I , Lenninger, Horsthemke II, Küdde, Albring, Huhn, und Wolf.

Im Oktober 1962 kam es - allerdings aus tragischem Anlass - zu einem Wohltätigkeitsspiel gegen den FC Schalke 04. Der Traditionsverein hatte sich kostenlos zur Verfügung gestellt, um die Hinterbliebenen der bei einem Grubenunglück auf der Zeche Sachsen getöteten Bergleute zu unterstützen.

Das unten stehende Foto zeigt zwei Fußballidole: Bernie Klodt, vielfacher Nationalspieler vom mehrfachen Deutschen Meister, und Hanno Albring, lange Jahre VFR- Kapitän.

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Für die weitere Entwicklung des Vereins bedeutete der Umzug in das neue Marien- Stadion 1962 einen großen Schritt vorwärts. Im Rahmen des 40- jährigen Vereinsbestehen kam Arminia Bielefeld zu einem Spiel, das der VFR mit 2 : 1 für sich entscheiden konnte.

In der Saison 64/65 war es trotz intensiver Jugendarbeit nicht zu verhindern das beide Seniorenmannschaften Abstiegen. Es sollte mehrere Jahre dauern, bis wieder eine landesligataugliche Mannschaft herangewachsen war. Nach langer Aufbauarbeit durch Trainer Weitkamp, Ahlenmeier und Albring bei den Senioren und vielen Jugendbeteuern konnte in der Saison 68/69 wieder eine Spitzenmannschaft gestellt werden. Am 18.05.69 kam es zu entscheidenden Aufstiegsspiel  zwischen dem VFR und dem VFL Altenbögge. Die Heessener waren zuvor 24 Meisterschaftsspiele ungeschlagen geblieben und benötigten nur noch ein Unentschieden. Vor mehr als 2000 Zuschauern entwickelte sich am Rehbusch ein packendes Finale, das von Horst Messner verdient zu  Gunsten des VFR entscheiden konnte.

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Die erste Mannschaft 1962: v. l . Vorsitzender Spreemann, Albring, Siegner,Spreemann, Winkelhake, Hillebrand, Lenniger, Nolte, Handke, Bökenkötter, Buschendorf, Küdde und Obmann Kuhlbusch

Dieser Erfolg war der Auslöser für tagelange Feierlichkeiten, als deren Höhepunkt der Bürgersteig vor dem Vereinslokal " Zum Stefan " in den Vereinsfarben gestrichen wurde. Da auch die zweite Mannschaft in ihrer Klasse Erster und die A- Jugend den Kreispokal gewann, gilt diese Saison als eine der erfolgreichsten des Vereins.

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Nach der Entscheidung: h. v. l.  H. Messner, Sperlich, Buschendorf, Betreuer Niermann, Popil, Hillebrand, A. Messner, Zerle, Trainer Albring, Beiske; Otto, Lupp, Kaufmann, Schlieper,Nowak, Lange und Groß

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