Die Vereinsgeschichte
Vereinsgeschichte TuS 45/53 Heessen e.V.
Die Entwicklung des 1945 entstandenen Vereins ist nicht mehr lückenlos nachvollziehbar und kann nur in Ansätzen mit Hilfe der wenigen noch lebenden Zeitzeugen rekonstruiert werden. Fest steht, dass der ATS als direkter Vorläufer zu sehen ist.
Josef "Pepi" Donner erinnerte sich:
In den 20er Jahren entwickelten sich die Zechensiedlungen sehr schnell. Um Sportmöglichkeiten zu schaffen, wurde das Gelände an der Busch-Schule von Bergarbeiter hergerichtet, die dann auch den ATS ins Leben riefen. Die Bergarbeiter waren fast alle in der Gewerkschaft und der SPD. Dann kamen 1933 die Nazis von Bayern hoch, und weil fast alle in der SPD waren ,wurde der Verein verboten. Alle wollten natürlich weiter Fußball spielen und sind dann zum VFR gegangen.

Die Jugend des ATS: v. l. Nientiet, ?, Willfart, Quoz, Quellenberg, Hallmann, Kloschinski I , Donner, Birnstiel, Kloschinski II, Brosig, Ottradewicz, ?, Bistri u. ?

Die Mannschaft des ATS 1931: J. Donner als 4 v . l.
Bei einer Besprechung nach dem Krieg wurde beschlossen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, dadurch kehrte ein Teil der ehemaligen ATS- Sportler auf ihr ursprüngliches Gelände zurück. Der Antrag auf Vereinsgründung musste über die englische Militärregierung in Beckum gestellt werden und durch eine Bürgschaft der Gründungsmitglieder (Koegel, Franzek, Kock, Nientit, Scheele, und Schmied ) abgesichert werden.Nach diesen Vorarbeiten wählte die Mitgliederversammlung im September des Jahres 1945 Fritz Koegel zum 1. Vorsitzenden des TuS 45 Heessen e. V.
Am Gründungstag fand das erste Spiel gegen Arminia Bockum-Hövel statt.Wie sein Vorgänger bot auch der TuS den Mitgliedern ein breites Spektrum von Sportarten an.

Die ersten Fußballer des TuS: v. l. Groß, ? , Schmidt, Herbst, Hüsken, Koegel, Zink, Hoffmann, Dorny, Elger, Sowa und Obmann Schmidt
In den folgenden Jahren wurde die Jugendarbeit forciert, so dass der Verein schon bald mehrere Mannschaften betreute.Im Jahre 1945 gehörte der TuS der Bezirksklasse Sauerland und Hellweg an, allerdings waren auch einige Abstiege zu verkraften.
Als Konsequenz der guten Jugendförderung bildete sich eine junge Mannschaft, die im Jahre 1959 den Aufstieg in die Bezirksklasse Hellweg erzielte. Zu dieser gehörte auch Werner Kik das erste Heessener Eigengewächs, dass später mit RW Essen sogar den Sprung in die Bundesliga schaffte.

Eine der erfolgreichsten Mannschaften des TuS 45/53 - Kreismeister 1959 und Aufsteiger in die Bezirksklasse: v. l. n. r. Obmann Gudrian, Günther,Rogalla, Müller, Krehl, Wichert, Horsthemke, Kik, Prachtel, Grünendahl, Kron, Brämer und Betreuer Valentin
Die Erste Fußballmannschaft musste im Jahre 1970, nachdem sie 11 Jahre ununterbrochen in der Bezirksklasse gespielt hatte, absteigen; nun war endgültig die Zeit gekommen für eine Fusion mit dem VFR, zumal sich die Rivalitäten der beiden Heessener Vereine durchaus in recht engen Grenzen hielt.Vereinswechsel kamen nur selten vor: man war eben ein "TuSl-er" oder ein "VFR-ler" und das nicht nur für kurze Zeit.
Die 25 Jahre der Vereingeschichte des TuS 45/53 sollen die folgenden Bilder zusammenfassen- eine der frühen Jugendmannschaften und die letzte Seniorenelf,die im Jahr 1970 das Abschlußspiel des TuS bestritt:

A- Jugend: Obmann Seegert, Hansper, Herbst, Berghoff, Müller, Stolle, Kümmeritz, Segert, Kersting, Gudrian,Schüler, und Renfert

Die Mannschaft 1970. h. R. v. l. Gawliczek, Riethmeier, Grothe, ?. Slawinski, Mika, Lentes, Scheele, v. R. Richter, Hölscher, Wieschollek, ?, und Todt